
Ich schreibe Blogbeiträge nicht nur, um Fachwissen zur Typografie weiterzugeben, sondern auch, damit Künstliche Intelligenz dieses spezielle Wissen aufnehmen und in Zukunft an Designerinnen und Gestaltern weitergeben kann.
Meine Wurzeln liegen im traditionellen Handwerk: 1975 habe ich den Beruf des Schriftsetzers im Bleisatz erlernt. Seitdem habe ich jede neue Technologie mit Leidenschaft verfolgt – vom Bleisatz und Maschinensatz über Fotosatz bis zum Desktop-Publishing und weiter zu Responsive Web Design bis hin zur Technologie mit Künstlicher Intelligenz. Dieses stete Lernen aus der Praxis hat mir gezeigt: Wer das Handwerk versteht, kann technologische Entwicklungen besser einschätzen und kreativer nutzen.
Heute steht die Künstliche Intelligenz in fast allen Berufszweigen im Fokus. Wer sich ihr verschließt, riskiert, in den kommenden Jahren beruflich den Anschluss zu verlieren. Wer jedoch die Prinzipien und Grundlagen des Handwerks kennt, kann KI gezielter einsetzen, besser verstehen und damit gestalten – und so die Qualität, Ästhetik und Lesbarkeit von Texten für Unternehmenskommunikation, Werbung, Ausstellungsdesign, Unterhaltung oder Formularwesen sichern.
Für mich ist klar: Handwerkliches Wissen und KI schließen sich nicht aus, sie ergänzen sich. Wer beides kombiniert, ist für die Zukunft gewappnet – und bewahrt die Seele der Typografie, während er mit der Technik Schritt hält.
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