Magazinproduktion im Wandel: Uwe Steinacker im Interview mit publish! Medienkonzepte

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  • 27. Januar 2017
Magazinproduktion im Wandel der Zeit: Bleisatz

Der editorial-Blog der Kommunikations-Agentur publish! Medienkonzepte aus Hannover hat mit mir ein Interview zum Thema „Magazinproduktion im Wandel der Zeit“ geführt. Darin erzähle ich aus meiner Zeit als Schriftsetzer, berichte über die Veränderung von Berufsbildern und den Qualitätsanspruch an Magazine. Hier ein kurzer Ausschnitt aus dem Interview. Viel Spaß beim Lesen!

Herr Steinacker, werden Magazine heutzutage zu schnell produziert beziehungsweise braucht Qualität eigentlich mehr Zeit?
So lange ich Magazine mache, so lange kenne ich auch Termin- und Kostendruck. Das war bereits zu Zeiten des Buchdrucks so, als Magazine noch im Bleisatz erstellt wurden. Vielleicht steht Qualität immer im Wettlauf mit der Zeit. Jedoch ermöglicht heute die digitale Technik im Vergleich zu früheren Zeiten nicht nur einen deutlich schnelleren, sondern auch einen gestalterisch anspruchsvolleren und qualitativ hochwertigeren Produktionsprozess. Was das anbelangt, brauchen wir eigentlich nicht mehr Zeit. Aber das sind ja nicht alle Arbeitsprozesse in der Magazinproduktion. Auf der gesamten Zeitschiene müssen auch die konzeptionellen Abläufe berücksichtigt werden. […] Hier könnte vonseiten der Auftraggeber der auszuführenden Agentur in manchen Fällen mehr Zeit für die inhaltliche Umsetzung zugesprochen werden, um die nötige Tiefe zu ermöglichen.

Begrüßen Sie es, dass viele einstige Produktionsberufe heute miteinander verschmolzen sind?
Ja, denn den Beruf des heutigen Kommunikationsdesigners finde ich deutlich spannender als das frühere Arbeitsfeld eines Schriftsetzers, der sich auf Blocksatz oder schönen Flattersatz fokussiert. Bereits zu meiner Zeit als Setzer habe ich mir Maschinen gewünscht, mit denen die verschiedenen Arbeitsprozesse wie Entwurf, Satz und Reprografie vom Gestalter in einem einzigen Arbeitsprozess durchgeführt werden können. Mit den digitalen Möglichkeiten haben wir das erreicht und dadurch nicht nur neue Produktionsfelder geschaffen, sondern auch Berufsgruppen verändert.

Das vollständige Interview lesen Sie auf editorial-blog.de!

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